Die optimale Fruchtfolge für Getreide

Fruchtfolge

Abhängig von der Lage des Betriebes spielen unterschiedliche Faktoren bei der Kulturauswahl und Fruchtfolge eine Rolle.

Nicht jede Kultur passt auf jede Kultur!

Fruchtfolge nennt man die zeitliche Aufeinanderfolge verschiedener Kulturpflanzen auf ein und demselben Feld.

Der Wechsel beugt Schäden vor, die bei Monokulturen (ständiger Anbau einer Kulturpflanze auf demselben Feld) auftreten:

  • Zu starke Verunkrautung
  • Übermäßiger Verlust bestimmter Pflanzennährstoffe
  • Ausbreiten tierischer und pilzlicher Schädlinge und Krankheitserreger

Wichtigste biologische Grundsätze der Fruchtfolge Getreide sind:

  • Größtmögliche Vielseitigkeit
  • Trennung des Anbaus unverträglicher Früchte durch möglichst lange Zeiträume und u. U. dazwischengeschalteten Anbau von Gesundungsfrüchten
  • Gleichgewicht zwischen Blattfrüchten und Halmfrüchten
    Kürzestmögliche Brache-Zeiten

Hier eine grobe Übersicht über mögliche Vor- und Nachfrüchte: 

Fruchtfolge Getreide Tabelle

Nicht jede Kultur passt für jeden Betrieb!

Abhängig von der Lage des Betriebes spielen unterschiedliche Naturfaktoren bei der Kulturauswahl eine Rolle.

  • Naturfaktor Klima 
  • Temperatur
  • Niederschlag

Eine große und oftmals entscheidende Rolle der Kulturauswahl ist die mögliche Vermarktung, bzw. Veredelung der Ernteprodukte.

Gerade im Bereich der tierischen Veredelung ist es von besonderer Bedeutung, die pflanzliche Produktion auf den Futterbedarf abzustimmen. Bei der Vermarktung der Produkte ist oftmals die örtliche Möglichkeit der Vermarktung und die damit verbundenen Transportkosten der Ernteware mitentscheidend für die Entscheidung der Kulturen.

Nicht jede Kultur passt für dich!


Ein nicht zu unterschätzender Faktor in der Kulturauswahl ist der persönliche Bezug und das Interesse an der betreffenden Kultur. Insbesondere bei betreuungsintensiven Kulturen, wie etwa Winterraps, Zuckerrübe ist das besondere Gespür und Engagement von Bedeutung.

Aber auch bei herkömmlichen Kulturen im Getreidebau gilt dieser Grundsatz. Es gibt zum Beispiel Betriebsleiter, die erwirtschaften mit Wintergerste immer bessere Ergebnisse, als mit Winterweizen, obwohl der Betreuungsaufwand kaum Unterschiede mit sich bringt.
Diese Neigungen und Interessen soll man, solange sie mit anderen Kriterien im Einklang sind, so gut es geht berücksichtigen.

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