60. Mastrinder sind kälteunempfindlich – oder?

Rindermast Sundays

Ich wünsch dir einen schönen Sonntag - mit dem heutigen Rindermast-Sunday!

Heute geht es um die die Sicherung eines bestmöglichen Stallklimas im Maststall.

Rinder sind generell kälteunempfindlich!
Junge Tiere, insbesondere unsere Kälber lieben Wärme!

Na was jetzt? Ist das nun ein Widerspruch?

Nein! Tatsächlich schließt eins das andere nicht aus - im Gegenteil!

Unsere Tiere haben hohe Ansprüche an frische Luft - und die darf ruhig auch kalt sein.
Gleichzeitig ist es wichtig, dass sie sich - vor allem im Ruhebereich - ihr entsprechendes Kleinklima und dort eine Art "Wohlfühlzone" bilden können. Bei guter Luft - möglichst zugluftfrei!

Das können wir auf unterschiedlichste Arten und verschiedensten Kombinationen schaffen.

60_1_kälteunempfindlich

Welche Möglichkeiten können wir unseren Tieren bieten, um sich ein solches Kleinklima zu schaffen?

Stroh ist auf vielen Betrieben eine sehr gute Möglichkeit dafür.
Wichtig in diesem Zusammenhang ist auf jeden Fall eine ausreichende Menge - und die über den ganzen Tag hinweg (Stichwort "Nestingscore")!

Auch Kleinklimazonen schaffen ein sehr guten Schutz und sind für sehr viele Betriebe eine gute und einfache Möglichkeit um sensible Stallbereiche für die Tiere angenehmer zu machen.
Eine richtige Ausführung - unter Berücksichtigung wichtiger, für die Tiere maßgeblicher Punkte - ist Voraussetzung für den erfolgreichen Einsatz solcher Einrichtungen.

Unter anderem ist in diesem Zusammenhang ganz wichtig, dass die Tiere, vor allem im Ruhebereich keiner Zugluft ausgesetzt sind (idealerweise unter 0,2 Meter pro Sekunde)!

Unser Ziel sind gute Luftqualitäten – tierschonend in den Stall gebracht, als Voraussetzung für gesunde Tiere und gute Leistungen.

Hier den richtigen Weg zur Schaffung eines optimalen Stallklimas zu finden ist die "Kunst" von uns als Mäster.

Als eine der wichtigsten Kontrollmöglichkeiten stehen uns neben vielen technischen Geräten unsere eigenen Sinne zur Verfügung.

Nicht das Klima am Futtertisch ist wichtig!

Mal die Klimaverhältnisse aus der "Sicht" und der Position unserer Tiere wahrnehmen.

Regelmäßig reingehen in die Buchten - genau in die Bereiche wo´s wichtig ist - dort wo sich die Tiere aufhalten - ihren Bewegungs- und Ruhebereich haben.

So wird uns schnell so mancher Mangel klar und entsprechende Optimierungsmöglichkeiten können eingeleitet werden. Meist sind mit ganz einfachen und kostengünstigen Methoden deutliche Verbesserungen festzustellen.

Schöne Grüße und für heute noch einen schönen ruhigen Sonntag!

Für mehr Erfolg in deiner Rindermast!

Robert Windauer
Landwirt Masterclass 

Rindermast Experts

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Die Optimierungsgruppe der Besserverdiener in der Rindermast.


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